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July 02 2009

sebmos

Ich hab mich schon lange nicht mehr über ein Browser-Release so gefreut, wie auf Firefox 3.5 – obwohl ich ein bisschen das Gefühl habe, dass es der bisher medial unspektakulärste Firefox-Launch war. Das liegt vermutlich daran, dass die sichtbaren Neuigkeiten minimal sind.

Aber für mich als Programmierer sind die Neuerungen unter der Haube ziemlich spannend. Mozilla hat nämlich einige neue HTML5-Features eingebaut (die aus den Empfehlungen der WHATWG entstanden ist, die sich aus allen Browser-Herstellern außer Microsoft zusammen setzt), die, wenn sie einmal genug verbreitet sind, spannende neue Anwendungen ermöglichen werden. Allem voran ist da der Video-Tag, der demnächst zu einer großen Sache werden könnte.

Es gibt noch weitere Entwickler-Features im Firefox 3.5, über die ich bei Interesse auch schreiben werde.

HTML5

HTML5 ist eine Weiterentwicklung des HTML-Standards, die unabhängig vom W3C, der offiziellen Web-Standard-Institution, durch die WHATWG von den alternativen Browser-Herstellern entwickelt wurde. Mittlerweile ist die Arbeit der WHATWG wieder Teil des W3C und wurde als HTML5 als Standard vorgeschlagen. Obwohl HTML5 noch kein fertiger Standard ist, versuchen die Mozilla, Opera, Google und Apple das zu ändern, indem sie durch die Implementierung der bisherigen HTML5-Entwürfe einen de facto Standard schaffen. (Etwas, das wir vor allem aus dem ersten Browserkrieg (Microsoft vs. Netscape) kennen.)

Microsoft hat eine Unterstützung von HTML5 angekündigt, aber gleichzeitig gewarnt, dass die Spezifikation noch nicht fertig ist. Es ist zu erwarten, dass Microsoft auf den HTML5-Zug aufspringt – aber wohl erst, wenn HTML5 ein offizieller Standard ist.

<video> und <audio>

Eine echt spannende, potentiell sehr weitreichende Neuerung sind der Video- und Audio-Tag – <img>-ähnliche Tags, um eben Videos und Audiodateien in eine Website einzubinden, ohne dafür Flash oder Silverlight zu brauchen. Der Browser implementiert dann selbst einen Player, stellt auf Wunsch die Controls (Play, Pause, etc.) zur Verfügung, etc.

Die Schwierigkeit dabei sind die zu verwendenden Codecs – die Browser-Hersteller haben sich hier noch nicht geeinigt, weder beim Audio-Codec noch beim Video-Codec. Die Standard-Empfehlung ermöglicht zwar die Unterstützung verschiedener Standards, wenn sich die Browser aber nicht auf einen Standard einigen, sehe ich wenige Erfolgschancen für den Video-Tag.
Die Codec-Unterstützung schaut im Moment wie folgt aus: Der Open Source-Codec Theora wird von Mozilla, Chrome und Opera unterstützt. Apple hat für Safari dagegen den mpeg4-Codec lizenziert, Chrome unterstützt neben Theora den H.264-Codec. (Opera hat den Video-Tag für die Version 10.1 angekündigt, Chrome hat den Video-Tag nur in der Test-Version eingebaut.)

Ebenfalls wichtig für die Verbreitung des Video-Tags ist, dass ihn die wichtigen Video-Portale unterstützen. Oder mit anderen Worte: Dass YouTube ihn unterstützt. Ich hätte damit nicht gerechnet (der Video-Player von YouTube wird ja zusätzlich zum Beispiel zum Sammeln von Statistiken und zum Anzeigen von Werbung und Video-Empfehlungen verwendet), aber es schaut gut aus: YouTube hat aber bereits eine HTML5-Demo-Seite erstellt (die aber im Moment nur in Google Chrome funktioniert)!
Wenn YouTube auf den Video-Tag aufspringt, wird er weit genug verbreitet werden, dass auch andere Video-Portale überlegen werden, ihn einzusetzen!

Ach ja: Der Audio-Tag ist wie der Video-Tag, nur eben ohne Video. Alles, was ich oben geschrieben habe, trifft auch auf den Audio-Tag zu (Audio-Codec, Verbreitung).

Beispiel

In diesem Beispiel werden zwei Video-Quellen mit zwei verschiedenen Codecs (zuerst die Theora-Version (.ogg), dann die mpeg4-Version (.mp4)) eingesetzt, als Alternative wird ein kurzer Hinweis angezeigt, dass der Browser veraltet ist. Stattdessen könnte man beispielsweise auch eine Flash-Variante des Videos einbinden.

<video width="500" controls>
<source src="http://videos.mozilla.org/serv/blizzard/35days/html5-fallbacks/zombie.ogg" type="video/ogg"/>
<source src="http://videos.mozilla.org/serv/blizzard/35days/html5-fallbacks/zombie-large.mp4" type="video/mp4"/>
<strong>Sorry, dein Browser ist zu alt für <video> oder du liest diesen Artikel mit einem Feed-Reader! <a href="http://getfirefox.com/"&gt;Hier gibts einen modernen Browser.</a></strong>
</video>

Sorry, dein Browser ist zu alt für <video> oder du liest diesen Artikel mit einem Feed-Reader! Hier gibts einen modernen Browser.

Wozu?

Web-Video war der zweite große Trend der letzten Jahre neben den Social Networks. Bisher mussten Web-Video-Provider zum Anzeigen und Abspielen der Videos immer auf Flash zurückgreifen, das hat aber verschiedene Nachteile:

Einerseits sind die Flash-Video-Player oft einfach schlecht. derStandard.at ist ein gutes Beispiel für einen solchen sagenhaft hässlichen Player, bei dem der Play-Button so klein ist, dass ich ihn manchmal gar nicht treffe.

Andererseits ist es nicht ohne weiteres möglich, den Flash-Player mit JavaScript zu steuern (starten, stoppen), es ist relativ aufwendig, eigene Controls zu entwickeln.

Dann ist da noch die Portierbarkeit, die gerne vergessen wird: Flash gibt es nur dort, wo Adobe einen Flash-Player entwickeln will und darf. Der Linux-Flash-Player wird von Adobe zum Beispiel ziemlich stiefmütterlich behandelt, fürs iPhone gibt es gar keinen, weil Apple das nicht zulässt. Beim Palm Pre wird er kommen, aber halt irgendwann, das Gleiche gilt für Android. Für Windows Mobile gibt es zwar einen Flash-Player, aber nur einen eingeschränkten.
Da die meisten mobilen Browser im Moment auf Webkit basieren (iPhone, Android, Palm Pre) oder Opera sind, die den Video-Tag bereits unterstützen bzw. Unterstützung angekündigt haben, würden die meisten Smartphones bald damit zurecht kommen.

Und ja: Mit den schneller werdenden Mobilnetzen wird Web-Video auch auf Smartphones eine große Sache, also spielt die Portierbarkeit eine Rolle.

Mir ist klar, dass der Video-Tag nicht sofort das Web stürmen wird, vor allem auf Entwickler-Seite. Aber ich hoffe auf Microsoft – das in den letzten Jahren bei den Web-Standards gewaltig aufgeholt hat, und könnte mir vorstellen, dass durch den Internet Explorer 9 und den wachsenden Anteilen der alternativen Browser in wenigen Jahren der Video-Tag von einem Großteil der Browser-Benutzer/innen unterstützt wird.

Falls es ein Interesse an Artikeln zu weiteren Browser-Features gibt, lasst es mich wissen, ich werde gern darüber schreiben.

July 01 2009

sebmos

Die Verwaltungsreform-Lüge

Seit Jahren, eigentlich Jahrzehnten, wird von einer Verwaltungsreform gesprochen, die im Laufe der Zeit immer mehr Geld sparen hätte sollen. Irgendwann waren es einige Milliarden Schilling, glaubt man der FPÖ, sind es heute schon dutzende Milliarden Euro.

Und sie haben schon recht, unsere Politiker/innen: Eine Reform der Verwaltung, eine Reduktion der Bürokratie, könnte einen großen Haufen Geld sparen und wäre, wenn sie gut umgesetzt würde, eine große Erleichterung bei vielen Behördengängen.

Aber was würde die eigentlich bedeuten, diese “Verwaltungsreform” – und wie kommt man zu einem so enormen Einsparungspotential? Der größte Kostenfaktor in der Verwaltung sind die Mitarbeiter/innen, meist Beamt/innen. Bei denen liegt auch das größte Einsparungspotential.

Durch Automatisierung (Stichwort Computer & Internet), effizientere Behörden-interne Kommunikation und einfacheres Management könnten vermutlich 20 bis 30% der Beamt/innen “eingespart” werden. Selbstverständlich würde das nur funktionieren, wenn “qualitative” Richtlinien zur Auswahl der abzubauenden Mitarbeiter/innen berüchtsichtigt würden, anstatt nur die Parteizugehörigkeit.

Aber: Das wird nie passieren!

Keine Partei würde es wagen, Beamt/innen im großen Stil zu zwangspensionieren. Keine Partei würde dabei die unfähigen Leute abbauen, unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit.
Und: Es würde sicher kein vernünftiges Restrukturierungs-Management geben, da die Restrukturierung auf jeden Fall von profilierungssüchtigen Möchtegernminister/innen durchgeführt werden würde.

Auf gut Deutsch: Keine Partei zieht wirklich eine Verwaltungsreform in Erwägung. Vielleicht kriegen wir wieder ein paar Mini-Reförmchen, wie die Zusammenlegung von Finanzämtern unter Schwarzblau, die kein Problem an der Wurzel berühren.

Was sonst?

Realistischer wäre eine “Transparenz-Reform”. Alles, was eine Behörde tut (zB Einstellung neuer Mitarbeiter/innen, Bauaufträge, Behörden-Abläufe, Zuständigkeiten von Mitarbeiter/innen), sollte öffentlich zugänglich und überprüfbar sein, und zwar (auch) in einem Maschinen-lesbaren Format, damit diese Informationen auch ausgewertet werden können.

Das würde es der Bevölkerung ermöglichen, unnötige Entscheidungen zu erkennen und dagegen mobil zu machen.

Aber auch das wird wahrscheinlich nicht passieren – weil die Regierungsparteien (auch die FPÖ+BZÖ, die bestens vernetzt sind) zu viel zu verlieren haben. Die österreichische Verwaltung ist für diese Parteien ein Selbstbedienungsladen, bei der nicht die Qualifikation, sondern die Parteizugehörigkeit das Einstellungskriterium ist.

June 30 2009

sebmos

IE6&7 vs. JavaScript-generierte Image-Maps

Image Maps sind ein nützliches HTML-Feature, mit der man, anstatt ein ganzes Bild zu verlinken, nur einen kleinen Ausschnitt davon verlinkt. Das macht zum Beispiel Sinn, wenn man eine Logo-Grafik hat, aber nur die Umrisse des Logos anklickbar machen will.

Das klickt sich zum Beispiel beim Wikipedia-Logo so: (Versuch, das Logo in der Mitte und den weißen Rand rundherum anzuklicken.)

Wikipedia

Der Code dafür sieht so aus:

<img src="$wikipedia_thumb[1].jpg" alt="" usemap="#wikipediatestmap" />
<map name="wikipediatestmap">
<area href="JavaScript:alert('Angeklickt!');" shape="circle" coords="100,92,98" />
</map>

Das coole an Image Maps ist aber, dass man auf einem Bild gleich mehrere solcher anklickbaren Gebiete (<area>) definieren kann. Und genau so eine Image Map mit mehreren Klick-Bereichen hab ich bei einem Projekt via JavaScript generieren lassen.

Das Problem: Obwohl alle modernen Browser (Firefox, Opera, Safari, Chrome, Internet Explorer 8) die Image Map korrekt angezeigt haben, sind die älteren Semester Internet Explorer 6 und 7 streiken gegangen. Sie haben die Grafik angezeigt, aber nicht anklickbar gemacht (ergo: die Image Map ignoriert).

Nach mehreren Stunden zunehmend grantigerem Debugging hab ich nur durch Zufall (oder durch Mangel an vernünftigen Fehlerquellen) das Problem gefunden:

Ich habe die verschiedenen Elemente der Image Map als DOM-Objekte erzeugt (mit document.create()) und in den DOM Tree eingefügt. Die alten Internet Explorer-Versionen haben die so generierte Image Map aber einfach ignoriert. Erst, nachdem ich die Image Map durch zusammensetzen des HTML-Codes in eine JavaScript-Variable, die dann mit innerHTML in den DOM-Tree eingefügt wurde, generiert habe, wurde die Image Map auch von dem Dreckszeug namens Internet Explorer 6 akzeptiert.

Hoffentlich kann ich mit diesem Artikel irgendjemandem diese frustrierende Debugging-Session ersparen!

June 22 2009

sebmos

The Revolution will be Twittered

Neda

Im Iran ist gerade eine Revolution im Gange. Ob sie erfolgreich sein wird, hängt noch in der Schwebe, die Regierung tut im Moment alles, um die Proteste zu unterdrücken, durch Massenverhaftungen und rohe Gewalt. Mehrere Demonstrant/innen haben die Proteste bereits mit ihrem Leben bezahlt, unter anderem die zur Märtyrerin stilisierte Neda (auf Fotos von ihrem blutverschmierten Gesicht verzichte ich hier, sie sind allerdings sehr einfach via Suchmaschine zu finden).

Sollte diese Revolution ihr Ziel erreichen, wird das unter anderem den neuen Medien zu verdanken sein, die bis vor kurzem noch als sinnlose Spaß-Tools abgetan wurden. Die Proteste wurden, nachdem das Regime die Handynetze abgedreht hat, unter anderem via Twitter (einem Micro-Blogging-Tool) und Facebook organisiert.
Zu Beginn war Twitter überhaupt die einzige Nachrichtenquelle aus dem Iran, weil die klassischen Medien an ihrer Arbeit behindert wurden und auch jetzt, wo das Regime die Kommunikation besser “in den Griff bekommt” (= sperrt & überwacht), kommen Informationen wieder hauptsächlich via Twitter.

Twitter hat eine derart wichtige Rolle gespielt, dass sich sogar das amerikanische Außenministerium eingeschalten hat, als Twitter ein System-Upgrade machen wollte, das während des (iranischen) Tages stattgefunden hätte.

Auch für meine persönliche Perspektive der Proteste hat die Twitter-Berichterstattung etwas geändert. Beim Mitlesen der Tweets am Sonntag letzte Woche (14. Juni) um Mitternacht hatte ich das Gefühl, mitten drin zu sein. Ich habe mich mehr informiert als ich das sonst bei Protestbewegungen tue, hab mitgeholfen, die Websites von Ahmedinejad und Khamenei zu crashen (Bitte jetzt nicht mehr versuchen, da diese Versuche das gesamte Internet bremsen, auch für die Protestant/innen!) und war letzte Woche beim Protestmarsch vom Heldenplatz zur iranischen Botschaft dabei.

Dass Informationen von Twitter schwer zu verifizieren sind, spielt für mich übrigens nur eine geringe Rolle. Es ist zwar nichts wirklich verifizierbar, es gibt aber gute Anhaltspunkte, um Vertrauenswürdigkeit zu messen. “Ladies, flash your tits at next rally, Islam is dead, down with Islam!!!!” würde ich zum Beispiel nicht als ehrlichen Tweet bezeichnen, der geht vermutlich vom Regime aus. @StopAhmadi hat dagegen von Anfang an getwittert, markiert viele seiner Tweets als Gerüchte, wenn er sie nicht selbst verifizieren kann, etc.

Übrigens: Ich bin bei Twitter unter @sebmos zu finden.

June 21 2009

sebmos

Petersfeuer

Fr, 26. Jun 2009 Petersfeuer in Lasberg/Walchshof
sebmos

Birthday Party Juni

Fr, 26. Jun 2009 celebrate your birthday. alle gäste, die im juni ihren geburtstag haben oder hatten, sind von uns eingeladen. bis 23 uhr gibts freien eintritt für dich und 10 leute und einen 20 euro gutschein für einen kübel cola rum gibts dazu. (lichtbildausweis nicht vergessen!)
sebmos

ever(s) Greens

Do, 02. Jul 2009 Schlager, Fox & Oldie Hits. Der Tanzabend im evers für Dancing Stars von Gestern, Heute und Morgen! Prickelndes Special: Fl. Prosecco 0,7 lt. nur € 14,90 | Gösser 0,33lt. € 2,50 Gespritzer Weiss € 2,50

June 20 2009

sebmos

AdSense: The (Weak) Elephant in the Room

A few years ago, we spoke of the "AdSense Economy." It was so simple. Create a website, slap on an AdSense widget, and voila: "Insta-biz." Wow! Who knew business could be so simple? AdSense was proof of Google's genius, having grown into a multi-billion dollar business in only a few years after its launch in 2003. Google's search business continues to grow in dominance, and the company's apps business is putting a serious dent in Microsoft's franchise.

But cracks are appearing in AdSense. AdSense is 30% of Google's revenue, so this matters. Any weakness in AdSense is important for Google's investors as well as advertisers, publishers, users, and entrepreneurs.

Sponsor

Three Constituents Who Need to Be Kept Happy

AdSense was a runaway success because it met the needs of online publishers, advertisers, and users all at once:

  • Publishers could get revenue simply by pasting a widget on their website.
  • Advertisers could extend their performance-based search-driven advertising, which they already knew and liked, across the Web.
  • Users began to see ads that actually made sense in the context of what they were reading, and many of the ads came from smaller advertisers whose products and services would not have otherwise reached them.

But each of these constituents is starting to see problems with AdSense. Let's start with publishers.

Publishers

BtoB Magazine published an article on June 5th titled "Declining revenue has publishers rethinking Google AdSense." It quotes many B2B publishers who echo the conclusion that revenue from AdSense is no longer meaningful to them, that it does not "move the needle." This is less a reflection of AdSense's decline than the fact that traditional publishers have gotten smarter about how to sell advertising online. They have had to. Print is in decline, and the Internet is their only hope. Getting some "spare change" from AdSense may have been okay in the past, but they need a lot more now. Plenty of good alternatives exist on other advertising networks, and publishers are getting a lot smarter, too, about selling directly to their consumers.

Who cares about traditional B2B publishers that are migrating online, you say? What about those big native-online publishers? Well, Facebook just hired the guy who masterminded AdSense, but don't expect too see AdSense ads there. Rupert Murdoch wouldn't like to be thrown scraps of revenue for MySpace with a partner that makes all the rules. And one couldn't imagine Twitter pasting AdSense ads on its network. What large online publisher could get a meaningful amount of its revenue from AdSense?

Back in around 2006, all you needed to do to get VC funding was build a website that got user traction. "What about revenue?" they'd ask. "AdSense," you'd say. "Okay, then, here's the term sheet." Anybody try that with a VC lately?

Ah, so it's all about the long tail, right? Yes, a lone blogger has few other options. Everything else takes too much effort. They are not making a living from it, so they are satisfied with "spare change." Many of the alternatives to AdSense seem rather scammy, along the lines of, "Make a lot of money working from home." Google is well respected as a brand, and everyone knows what they'll be getting from AdSense. Don't they?

Actually, most people don't know one very important part of the deal: the percentage of the revenue that the publisher gets. You can parse the data from Google's financial filings in aggregate. But knowing its percentage in aggregate does not matter to a publisher. Google may be giving a great deal to a large publisher with clout. What do you, the little guy, get? You may know how much Google is paying you for the clicks that you generate, but do you know how much the advertisers are paying for those clicks? If you get $100, did advertisers have to pay Google $200? Did you get 50%? Was it only 10%? Maybe Google sold the clicks you generated for $1,000, and you got 10% of it? How would that feel?

To Google and its investors (more about them later) this ability to simply turn a lever and get a bigger percentage of revenue is marvelous. Who would not want that kind of pricing power? But to your average publisher, it seems to violate one of the most basic rules of business: knowing the terms of the deal, knowing who gets what.

The long tail is also where the problem of click fraud is most serious. To protect it, Google will (quite rightly) sue publishers who scam the system. But now publishers are suing back, and winning. This is ugly stuff.

In another murky corner of the Internet are "made for AdSense" sites that scrape other publishers to generate ad clicks. This is also considered click fraud.

So, the long tail looks rather like fishing in a murky bottom, full of nasty catches, and hardly a bright future for a great company like Google.

Advertisers

Hang on. Get real, you say. None of this matters because Google sells more advertising than any other company, and that's all that matters, right? Publishers, big and small, will take whatever Google gives them because Google has advertisers locked up.

Yes, that is true in search. Neither Yahoo nor Microsoft, nor any of the myriad of search startups, has made a dent in search advertising. AdWords reigns supreme.

Not so fast, though. First, some perspective. Traditional brand-based advertising is still bigger than search advertising, which is why Google bought DoubleClick. But the current excitement and creativity is centered on social media advertising, and Google is not a player in that game (yet). So, search is only one part of the ad market.

More importantly, AdSense clicks are converted differently than clicks on Google's search page. Getting people to talk about this on the record is hard. Off the record, many advertisers/marketers and ad agencies will tell you that those conversions are not the same.

Conversions matter. Clicks are only the first step in the process of earning revenue. Conversions, either directly into revenue or into something deeper in the conversion funnel, such as a free trial, are what advertisers care about.

Logically, an AdSense click wouldn't convert as well as a click on Google's search page. That ingredient of direct intention on the part of the user is missing. Some advertisers may not be savvy about tracking conversions and will therefore pay the same for both types of clicks. But Google can hardly rely on dumb advertisers for its growth strategy.

Advertisers will pay less for AdSense clicks, then. This could cause AdSense revenue to decline (more on that later). Or instead, Google might "dial back" the percentage it pays out to publishers, which would almost certainly spur the system's decline in a vicious cycle. Smart publisher and smart advertisers would desert AdSense, leaving Google to profit by mediating between dumb publishers and dumb advertisers. Not a good long-term strategy.

And then there is the "brand safety" issue. The keyword approach to contextual relevance can create those ugly mismatches that you occasionally see. You know, like when you see an ad for kitchen knives while reading an article about a vicious stabbing? Readers are only faintly upset or annoyed by it when they notice it, but advertisers consider it a major issue. This is the kind of thing that keeps brand-builders up at night.

Weaker conversions and brand safety issues in search-based advertising will only fuel the excitement and creativity in social media advertising. Is AdSense simply a bottom-fishing volume game?

Why is it hard to get advertisers and their agencies to talk about this on the record? Martin Sorrel, founder and CEO of WPP (the world's largest advertising agency) speaks of Google as a "frenemy." Actually, now he has renamed it a "froe." WPP buys $850 million worth of ads per year from Google, which would normally give WPP a lot of clout with media firms. Yet Google also disintermediates ad agencies. One just buys AdWords ads directly from Google.

The relationship between advertisers and Google is delicate, one that would not be helped by advertisers speaking to journalists on the record about weaknesses in one part of Google's services. Advertisers with clout prefer to negotiate behind closed doors.

Users

The most important person in the AdSense eco-system is the user. As long as the user is clicking and buying, all is well. Publishers and advertisers will both be happy. Users may be buying less now, but that is a simple cyclical issue: we are in a consumer recession. When the economy recovers, AdSense will recover.

Well, maybe. There are three reasons to doubt this:

  1. Ad blindness. Advertisers are in an arms race for attention, leading them to produce ever more creative ads, in turn leading users to tune out those bland, familiar old AdSense ads all the more.
  2. Social media alternatives. People trust other people more than they trust ads. That is why Ad-land is channeling its creativity into inserting its brands into their conversations.
  3. Declining relevance. Users who do not get what they want from clicks will stop clicking. If they don't see AdSense ads on high-quality websites, and if the ads they do see are not relevant to what they are thinking about at the time, they won't click.

Google's Investors

Let's jump to Google's Q1 2009 results. The headline was that Google's revenue grew 6% (compared to the same quarter a year prior) to $5.51 billion. We can break that down as follows:

  • Revenue from Google websites grew by 9% to $3.70 billion,
  • Revenue from Google's partner sites, also known as network revenue or AdSense revenue, fell 3% to $1.64 billion.

According to the numbers, not all is well with AdSense. Still, a 3% decline does not sound like much; it would raise questions only with a fast-track company such as Google. Maybe this is simply the effect of the recession.

But maybe it is an early sign of a fundamental weakness in AdSense. With AdSense making up about 30% of Google's revenue, such a sign is big enough to matter. This should be a serious concern for investors. If I owned Google stock, I would be looking very hard at network revenues in Q2. Network effects can lead to explosive, hockey-stick-like growth on the way up... and falling-off-a-cliff declines on the way down. When all three constituents (publishers, advertisers, and users) were getting great value from AdSense, revenue exploded. If all three suddenly lost interest, that virtuous cycle of growth could turn into a vicious cycle of decline.

Judging from its actions, Google management fully understands the issue. Follow the money. Look at what Google is acquiring. Its two biggest acquisitions have been:

  1. DoubleClick, which it purchased for $3.1 billion, allowing Google to diversify from search-based advertising, so that it could have more clout with advertisers;
  2. YouTube, which it purchased for $1.65 billion, allowing it to lock up the fastest-growing inventory, video.

Look at the websites and services Google invests in. It plays to control inventory so that it doesn't have to depend on publishers, and so that it has better control over relevancy matching. Some of this has gotten a few publishers riled enough for them to go on record, particularly when their services lie directly in Google's path.

So, don't feel sorry for Google. It's taking care of the AdSense problem. We'll have to see, though, whether investors buy that story. Investor reaction to Google's Q2 report will be interesting.

Opportunities For Entrepreneurs, New Venture Intermediaries

If AdSense is in decline, that leaves open a big market for entrepreneurs. Publishing is not a winner-take-all market. Google will not control all online inventory. Advertisers and their agencies like choice. And users click on whatever is relevant.

We see two plays in this environment:

  1. Match relevance. Match relevance means parsing content to deliver more relevant ads. This is easy to say and hard to do. A lot of smart semantic tech ventures are focusing on this problem. This is smarter use of search technology than Quixotic tilting at Google's search bar dominance.
  2. Connecting CPM to CPA. This is another hard problem to solve but promises a huge payoff for the winner. Publishers like selling CPM (cost per mille): it is easy for them, and the burden of performing lies with the advertiser. Advertisers, on the other hand, like CPA (cost per action or acquisition): it is easy for them, and the burden of performing lies with the publisher. Both parties look at the CPC (cost per click), because that is trackable from both sides of the transaction. But CPC is just a proxy for what each really wants: CPM and CPA, respectively. Any venture that brings publishers and advertisers together with a deal that satisfies the needs of both will do very well. There is a huge opportunity here. High-quality websites that really engage with their audience will certainly do well by CPA metrics, but the solution will have to be really easy to implement.

What Do You See?

Please give us your feedback. And if possible, tell us your vantage point: publisher, advertiser or new venture intermediary.

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June 17 2009

sebmos

Creamfield Central Europe

Fr, 03. Jul bis So, 05. Jul 2009 Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Ein Satz, der zu Recht auf das Tschechische Creamfields Central Europe Festival zutrifft. Ist dieses doch nur 80 km von Wien entfernt und wartet auch heuer mit einem massiven Line Up auf. Acts wie Above & Beyond, die bereits Madonna remixten, die legendäre Britische Jazz-HipHop Formation US3, die mit ihrem Megahit Cantaloop jedes Mal für ausverkaufte Konzerthallen sorgten, der Deutsche Trance Superstar ATB - Felix Kröcher, der von den Raveline Usern zum Dj des Jahres 2007 und 2008 gewählt wurde, der slovenische Zampano Valentino Kanzyani, Popof, der französische Shootingstar und viele viele mehr werden das Flugfeld in Breclav vom 3. Juli bis einschließlich 5. Juli in ein Mekka für Fans der elektronischen Musik verwandeln. Karten gibts auf www.oeticket.at Heuer wird es erstmalig auch eine Austria Allstars Stage geben, welche über 25 Österreichische Acts vorweisen kann und somit die „Creme de la Creme“ der österreichischen Dj Elite auf das Festival bringt. Allen voran Makkossa & Megablast, die international durch ihre erfolgreichen Veröffentlichungen auf Labels wie Great Stuff für sehr viel Aufregung sorgen. Daneben bringen nationale DJ Legenden wieCrazy Sonic aus dem Flex oder Philipp Straub, auch als DJ Felipe bekannt, ausgelassene Stimmung. Natürlich sind auch Österreichs meist gebuchter Club House Dj Tom Snow, die Trance Ikone Dj Observer, der ibizenkische „Zoo-Liebhaber“ Defex und der Volksgarten TIMELESS Resident Claudio Ricci mit von der Partie. Neben diesem vielfältigen internationalen Line Up beeindruckt das Festival auch durch seine Preispolitik. Der Eintrittspreis von nur 35,- € (2 Tage Festival Pass) macht Creamfields definitiv zum Sieger der elektronischen Sommerfestivals. Auch die Getränkepreise stehen mit 1,50 – 2,00 € außer Konkurrenz. Genauso überzeugt die Infrastruktur: Fast stündlich fahren Züge aus Wien direkt nach Breclav mit einer Fahrtzeit von weniger als einer Stunde! Der Anreise mit dem PKW steht dank der offenen Grenzen und somit nicht vorhandenen Kontrollen ebenso nichts im Wege. Das Festivalgelände befindet sich direkt nach der Grenze (3km!) und ist dank guter Beschilderung leicht zu finden. Auch schon Lust bekommen, beim bekanntesten Festivalbrand weltweit mitzufeiern?? Am 3. und 4. Juli hast du die Chance die einmalige Atmosphäre eines Creamfields Open Air Festivals live mitzuerleben. Don`t miss it – be there! Line Up: Friday 3rd July since 17:00– 2 stages Jägermeister Global Stage: Chinaski (CZ) The Prostitutes (CZ) Anime (CZ) Skyline (CZ) DJs: Makossa & Megablast (AT), Felipe (AT), Crazy Sonic (AT), Matthias Meyer & Patrlac (Ger), Cliva live (AT), El:gonzo (AT) Austrian Stage Thomas Grün (AT), Philipp Blecha (AT), Fabian Hofer (AT), Andreas Reiter (AT), Markus Lindner (AT), Comante (AT), Deetronic (AT), Defex (AT) Saturday 4th July – Festivalgelände ab 14:00 geöffnet, Austrian Stage ist nonstop geöffnet Jägermeister Global Stage: Above & Beyond (UK) ATB (Ger) US3 (UK) Paolo Mojo (UK) Jason Jollins (USA) Sarah Main (AUS) Lucca & Michal Pavlí?ek Live (CZ) Mekki Martin (CZ) feat. Gianna Charles (AT) Orbith (CZ) Michal Poliak (CZ) Breeth (SK) Sunset Blvd (CZ) Tereza ?ernochová + James Cole + Showstation (CZ) Ohm Square (CZ) Music City Techno Stage Felix Kröcher (GER) Valentino Kanzyani (SLO) Popof (FR) Jon Rundell (UK) Elmar Strathe (GER) Jeff Milligan (CAN) Hot X (HU) Coyote (HU) Kaisersoze (CZ) Subsist (CZ) Awacs (CZ) Click Joe (CZ) Molczik (CZ) Blacklight & Tomigram (PL) Skank (SK) Ala (CZ) After Stage Marcus Cooper (CZ) Bon Finix (CZ) Hydrophonic (CZ) Enrico (CZ) Studio 54 djs Tom Snow (AT) Observer (AT) Luke Mesch (AT) Daniel Morgenstern (AT) Smoove (AT) Ruuk (AT) Met D´Punk (AT) Claudio Ricci (AT) Ministry Stage: Kieran Brindley (UK) Lui Florez (UK) Sam Bylett (UK) I Represent (UK) Jordan Peak (UK) Martin Hloch (CZ) Charlie (SK) Sony Vega (CZ)

June 16 2009

sebmos

Grün.Land.Vieh.Fest

Heute bis Morgen Veranstaltungszeitraum von / bis von : 27 . 6 . 2009 bis : 28 . 6 . 2009 Veranstaltungsbeginn / - ende Beginn: 9 : 30 Samstag, 27. Juni 2009 Ende: 17 : 00 Sonntag, 28. Juni 2009 Veranstaltungsart: Grünlandtag Veranstaltungsbeschreibung: Im Rahmen eines grenzüberschreitenden Grünlandfestes unter dem Titel "Grün.Land.Vieh.Fest 2009" wird das neue Vermarktungs- und Rinderkompetenzzentrum des Rinderzuchtverbandes OÖ eröffnet. Das Generalthema lautet: "Futterqualität, Hoftechnik, Tierschauen und Bildung/Beratung". Neben Fachvorträgen zum Bereich Grünland werden insbesondere der Hoftechnik (Erleichterung der täglichen Arbeit), eine Elitepräsentation der Rassen Fleckvieh, Braunvieh, Holstein Friesian und Fleischrinder sowie eine Landeswidderschau geboten. Die Ökosoziale Landwirtschaftliche Fachschule feiert in diesem Zusammenhang den Auftakt zu 40 Jahre Landwirtschaftliche Fachschule Freistadt. Zudem wird diese Veranstaltung grenzüberschreitend mit tschechischen Partnern durchgeführt.

June 11 2009

sebmos
sebmos
sebmos

Fazit: Europa-Partei gründen

Ich sehe das Ergebnis der EU-Wahl mit gemischten Gefühlen. Es war zwar für die Grünen ein furchtbar schlechtes Ergebnis, aber doch viel besser, als viele (auch ich) es erwartet hätten. Außerdem ist die FPÖ deutlich unter den Erwartungen geblieben, der im Vergleich wesentlich angenehmere Hans-Peter Martin hat ihr die Proteststimmen genommen. Das BZÖ ist gleich gar nicht im Parlament und hat selbst in Kärnten nur 20% erreicht. (Mit dem ach so undemokratischen Vertrag von Lissabon wird das BZÖ doch noch rein kommen.) Die SPÖ wurde (wie die Grünen) für den EU-Flip-Flop-Kurs bestraft, was ich grundsätzlich für gut halte. (Wie sonst würden die Parteien lernen, dass man die EU nicht den populistischen Flaschen schenken darf?)

Was sind die Konsequenzen?

Aber trotzdem: Welche Konsequenzen müssen die Grünen aus diesem Wahlverlust ziehen? Dass es unklug war, eine unbekannte Kandidatin an den ersten Listenplatz zu setzen und die erfahrenen Mandatar/innen (Voggenhuber, Lichtenegger) zu übergehen, wissen wir mittlerweile. Dass es klug gewesen wäre, eine Listen-interne Rivalität (siehe ÖVP: Strasser vs. Karas) entstehen zu lassen, auch.

Soll jetzt der/die Wahlkampfleiter/in zurücktreten? Die (erfolglose) Spitzenkandidatin? Die (für sie kämpfende) Parteichefin?

Nein, die Konsequenzen müssen anders und weitreichender sein. Dazu eine kurze Analyse: Die Entscheidung, die bei SPÖ und Grünen zu den schlechten Ergebnissen geführt haben, waren innenpolitische Entscheidungen. Der Anti-EU-Kurs der SPÖ, der Flip-Flop-Kurs der Grünen. Gewonnen hat ein Kandidat, der nicht auf innenpolitische Situationen Rücksicht nehmen muss, der einzige reine Europakandidat.

Europa-Partei

EU-Flagge

Die Konsequenz muss die Gründung einer Europa-Partei sein. Einer Partei, die nicht als Vorfeldorganisation der Bundespartei geführt wird, sondern einen eigenständigen Kurs (sei er nun positiv oder kritisch) führen darf. Eine Partei, die nicht bei der Öffentlichkeitsabteilung der Bundespartei um Unterstützung betteln muss, sondern ihre eigene Öffentlichkeitsarbeit mit ihrem eigenen Budget zu ihren eigenen Bedingungen organisiert.

Die Idee macht Sinn: Das Europaparlament wird zur Zeit im Land nicht wahrgenommen, außer es wird für innenpolitische Probleme verantwortlich gemacht. Die Kandidat/innen sind allesamt relativ unbekannt, weil sie selten in den Medien vorkommen. Schlimmer: Es werden oft Politiker/innen in die EU “abgeschoben”, damit sie nicht die Innenpolitik stören.

Ich wünsche mir eine Europagrüne Partei. Mit eigenem Personal, eigenen Strukturen, eigenen Mitgliedern, eigener Öffentlichkeitsarbeit. Eine eigene Partei. Die könnte die nächste EU-Wahl gewinnen.

June 10 2009

sebmos

Eigener Windstrom ab 0,9 m/s: Honeywell Wind Turbine

Die amerikanische Firma EarthTronics hat eine Heim-Windturbine entwickelt, die Wind schon ab einer Geschwindigkeit von 3,2 km/h bzw. 0,9 Meter/Sekunde in Strom umwandeln kann. (Die maximale Windgeschwindigkeit, die das Gerät verträgt, liegt bei 72,4 km/h bzw. 20 Meter/Sekunde.)

Honeywell Wind Turbine-Bild

Genial an dieser Turbine ist, dass sie mit besonders geringen Geschwindigkeiten zurecht kommt als bisherige kleine Windturbinen, was sie besonders rentabel machen sollte. (Zur Info: Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit in Freistadt und Linz liegt bei 3 m/s. (Quelle & Quelle))

Laut Herstellerangaben kann die Turbine 2000 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen, was je nach Stromanbieter in Österreich zwischen 380 und 500 Euro bei der Stromrechnung sparen kann.

Die Kosten für eine Turbine belaufen sich im Moment auf 4.500 Dollar plus bis zu 1.500 Dollar für die Installation, umgerechnet als ca. 4.300 Euro (inklusive Umsatzsteuer wären wir bei 5.160 Euro). Die Turbine würde sich nach 10 bis 15 Jahren amortisieren, vorausgesetzt die Strompreise steigen nicht (sehr unwahrscheinlich) und man bekommt keine Förderung (hab ich nicht nachgeprüft, ist aber auch eher unwahrscheinlich).

Die kleine Turbine wird in Heimwerkergeschäften in den USA zu kaufen sein, hat einen Durchmesser von 1,8 Meter und wiegt 95 Kilogramm. Hoffentlich kommen die auch bald nach Europa!

via EcoGeek

sebmos

June 09 2009

sebmos

My home is my Freistadt

Morgen bis Fr, 11. Sep 2009 My home is my Freistadt - lerne auch du deine Heimat besser kennen! Das ist der Titel unserer Veranstaltungsreihe, wo wir unsere Heimatstadt Freistadt näher vorstellen wollen. An folgenden Terminen könnt ihr jeweils um 19:00 Uhr im Kupferdachl mehr über unsere Heimat erfahren: 12. JUNI 10. JULI 21. AUGUST 11. SEPTEMBER Für Speis & Trank ist im Kupferdachl natürlich gesorgt :-)
sebmos
sebmos

Freundschafts-Stammtisch Österreich - Tschechien

Heute "sunnseitn" mit Gotthard Wagner, Cesky stul mit Herbert Vorbach, Ivan Slavik und weitere Kooperationspartner laden ein zu „Grenzrochaden" Zweiter tschechisch - österreichischer Stammtisch auf der Staatsgrenze in Wullowitz am 14. 6. 2009 von 14:00 - ca. 18:30 unter der westlichen Überdachung der österreichischen Grenzstation. Begrüßung durch den Schirmherrn Landeshauptmann Josef Ratzenböck und den tschechischen Ehrengast.

June 08 2009

sebmos

Nu Jazz & Hiphop: DANA Leong: MILK & JADE

Do, 25. Jun 2009 Sein Vorbild: HipHop-Guru Dr. Dre. Doch die multistilistischen Abenteuer des kreativen Cellisten und wundervoll ausdrucksstarken Posaunisten können nicht nur mit diesem Vorbild erklärt werden. In New York avancierte Dana Leong schnell zu einem gefragten Sideman für Steve Coleman oder Kanye West. Doch vor allem mit seiner eigenen Band Milk & Jade (in Anspielung auf seine chinesisch-japanischen Wurzeln) spielt er eine mitreißende, vielgestaltige Improvisationsmusik, mit der er eine Brücke zwischen der kühlen Klangarchitektur etwa eines Coleman und dem schwitzigen Funk-Feuer eines James Brown schlägt. Im Mittelpunkt stehen digitale Texturen, die sich durch das analoge Instrumentarium immer wieder zu neuen, lautstarken Klangwellen auftürmen – inklusive der „Conscious Raps“ von Mtume Gant alias Core Rhythm. Dana Leong ist eine Art musikalisches Phänomen: Lustvoll sprengt er musikalische Grenzen und kreiert einen brodelnden Mix aus Jazz und HipHop. Da darf man ja gespannt sein!
sebmos

Gipsy Soul: HARRI Stojka & BAND

Heute Jazzgitarrist Harri Stojka mischt bei seinem neuen Projekt Gipsysoul altes, traditionelles, Liedgut der Roma und Sinti mit neuen Eigenkompositionen und Texten in Romanes und Sanskrit. Harri Stojka, der schon in den letzten Jahren mit seinen „Gitancoeur"-Projekten versuchte, die Geschichte der Rom einer breiteren Öffentlichkeit näher zu bringen, unternimmt mit Gipsysoul einen Brückenschlag zwischen den alten Traditionen und der sich ständig verändernden Welt der jungen Rom von heute. In rasant-berührender Weise zeichnet Gipsysoul den musikalischen Weg der Rom seit dem Auszug aus Nordindien über den Balkan und Westeuropa bis nach Brasilien nach. Dieses Konzert findet im Rahmen der Verlegung von Stolpersteinen für ermordete Kinder aus dem „Zigeuner“Zwangslager Maxglan statt. Am gleichen Tag werden am Ort des ehemaligen Lagers die letzten von insgesamt 17 Stolpersteinen verlegt. Mit Unterstützung der Stadt Salzburg, Grüne Bildungswerkstatt, Renner Institut Salzburg und Raiffeisenverband Salzburg.
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